PRODUKTE
Unsere Toolchains transformieren fundiertes Fachwissen aus Netz- und Integrationsstudien in strukturierte, skalierbare und intuitive Workflows. Sie decken alle wesentlichen Phasen des Analyseprozesses ab und sind für die nahtlose KI-Integration einschließlich der Einbindung agentenbasierter Ansätze ausgelegt.
inZpector
by Mosaic Grid Solutions
Die Netzintegration von Neuanlagen erfordert leistungsfähige und skalierbare Analysewerkzeuge zur Identifikation kritischer Wechselwirkungen mit dem bestehenden AC-Netz. Mosaic Grid Solutions verfügt hierzu über eine modulare, vollautomatisierte Toolchain zur Durchführung von Screeningsuntersuchungen mittels der impedanzbasierten Stabilitätsanalyse – ausgehend von der Kleinsignalanregung, über die numerische Ermittlung der frequenzabhängigen Anlagenimpedanzen bis hin zur Bewertung und der anschließenden Visualisierung der Ergebnisse.
Der Mosaic inZpector ermöglicht ein effizientes Stabilitätsscreening im Rahmen der Netzintegration neuer leistungselektronischer Anlagen. Dadurch können bereits in frühen Projektphasen kritische Szenarien identifiziert und potenzielle regelungstechnische Anpassungsbedarfe gezielt eingegrenzt werden. Durch die durchgängige Toolchain, bestehend aus mehreren aufeinander abgestimmten und bei Bedarf flexibel kombinierbaren Modulen, werden bei gleichbleibend hoher Qualität sowohl die Handhabung signifikant vereinfacht als auch Aufwände deutlich reduziert.
Das Verfahren ermöglicht eine impedanzbasierte Stabilitätsanalyse unter Berücksichtigung des herstellerspezifischen Anlagenmodells und der frequenzabhängigen Netzimpedanzen am Netzanschlusspunkt. Ausgangspunkt hierfür ist die automatisierte Kleinsignalanregung zur numerischen Bestimmung der frequenzabhängigen Anlagenimpedanzen in gängigen Softwareumgebungen wie PSCAD™ oder MATLAB/Simulink™. Die Berechnungsvorschrift basiert auf der Norm IEC 61400-21-1, wobei sowohl konventionelle Anrege- als auch zugehörige Spiegelfrequenzen in der Auswertung berücksichtigt werden können.
Nach Bestimmung der Anlagenimpedanzen kann nachfolgend eine automatisierte SISO- oder MIMO‑Nyquist-Stabilitätsbewertung durchgeführt werden, um Stabilitätsmargen und etwaige kritische Regelungsinteraktionen zwischen leistungselektronischen Anlagen und dem Netz zu identifizieren. Bei Bedarf werden die Ergebnisse abschließend durch zusätzliche Zeitbereichssimulationen explizit validiert.
Die frequenzabhängigen Anlagenimpedanzen müssen typischerweise bei unterschiedlichen Konfigurationen, Arbeitspunkten und Regelungsmodi ermittelt werden. Dies erfordert insbesondere bei komplexen Herstellermodellen eine möglichst leistungsfähige Simulationsdurchführung und eine effiziente Berechnungsvorschrift. Der Mosaic inZpector zeichnet sich durch einen hohen Optimierungsgrad aus, da parallelisierte EMT‑Simulationen sowie eine adaptive Anpassung der Simulationsdauer in Abhängigkeit von der jeweiligen Anregefrequenz genutzt werden.
Wir bieten Netzintegrationsstudien für leistungselektronische Großprojekte - wie HVDC, FACTS, Batteriespeicher und weitere. Als Eingangsdaten dienen hierbei die gekapselten, herstellerspezifischen EMT-Modelle der Anlagen und die Netzimpedanzen am Anschlusspunkt. Durch den Mosaic inZpector werden die frequenzabhängigen Anlagenimpedanzen ermittelt und eine impedanzbasierte Stabilitätsanalyse durchgeführt. Als Liefergegenstand können neben den Studienberichten und den ermittelten Anlagenimpedanzen auch begleitende Workshops mit allen relevanten Stakeholdern durchgeführt werden, um frühzeitig auf etwaige kritische Stabilitätsmargen aufmerksam zu machen.
Der Mosaic inZpector wurde in enger Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Industriepartnern erfolgreich in einer Vielzahl kommerzieller Projekte eingesetzt. Dies umfasst die Unterstützung mehrerer europäischer Übertragungsnetzbetreiber im Rahmen von netzplanerischen Aktivitäten, die Durchführung von FACTS‑Netzintegrationsstudien sowie die Charakterisierung und Validierung neuartiger, netzbildender Regelungskonzepte für leistungselektronische Anlagen.